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  • #31
    @ Berndy:

    Immer wieder geile Erklärung aus erster Hand. Respekt.
    Zuletzt geändert von Jim Knopf; 25.07.2019, 18:17.
    Duracell ist Scheiße

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    • #32
      Das Verfahren richtet sich auf den Schadenersatz.

      Es gab die schriftliche Einlassungen gegenüber der Staatsanwaltschaft und dem Gericht, die laute Musik habe die Kenntnisnahme des Unfalls verhindert und dies wurde durch ein Gutachten eines Sachverständigen für Unfalldynamik bestätigt. Es ging, mir, hier also um § 23 Abs 1 StVO. Laut dem damaligen Rechtsanwalt wäre aber die Würdigung des § 23 Abs 1 StVO, durch das Gericht, notwendig gewesen um Schadenersatz zu erlangen. Es gab ja leider keine Augenzeugen. Der Unfallgegner bestritt die Verursachung eines Unfalls, er habe ja nix gehört, wegen der Musik und dem Headbanging.

      Richtig ist, vor Gericht erhält man kein Recht, man bekommt lediglich ein Urteil. Sicherlich sind Recht haben und Recht bekommen auch zweierlei Dinge.

      Richtig ist auch, wenn ich mehr Fachwissen haben muss wie ein mich vertretender Anwalt, müsste ich wohl Jura studieren. Der Anwalt war wohl sicherlich nicht toll, obwohl es ein Verkehrsrechtler, mit langjähriger Erfahrung, war und Vertragsanwalt einer Versicherung.

      Es ist auch ein Unterschied zwischen dem was sich der Gesetzgeber vorstellt und was die Praxis macht …
      Zuletzt geändert von ups25; 25.07.2019, 20:30.
      Eigentlich wollt ich hier nix mehr schreiben ...

      Bj 90 - Teileträger - Stahlflex, Sturzbügel ; Bj 92 - Stahlflex + FIVE STARS VVK ; Bj 94 - Stahlflex, FIVE STARS VVK, Givi Träger + Koffer

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      • #33
        Wenn das tatsächlich so war, kann ich nur über den Rechtsanwalt und das Gericht den Kopf schütteln.

        Statt dem Verursacher unbedingt nachweisen zu wollen, dass er den Unfall bemerkt hat, wäre es m.M.n. sinnvoller gewesen nachzuweisen, dass die Schäden am Motorrad von dem Fahrzeug des Verursachers hervorgerufen wurden.

        Es ist nicht notwendig, dass der Schadensersatzpflichtige unmittelbar den Schaden bemerkt, der Schaden muss nur rechtswidrig hervorgerufen worden sein.

        Der Spruch "Vor Gericht erhält man kein Recht, man bekommt lediglich ein Urteil," ist leider wahr.

        Aber trotzdem hat der § 23 Abs. 1 StVO nichts mit § 142 StGB zu tun.

        Der Unfall ist nicht passiert, weil das Gehör des Verursachers beeinträchtigt war sondern weil der allgemein nicht aufgepasst hat. Wenn er gehört hätte, dass dein Motorrad umfällt, wäre es auch schon zu spät gewesen, der Schaden wäre trotzdem genau so eingetreten. Der hat einfach, wie es die anderen auch machen, nicht geguckt.
        Ich mache hier nur von meinem Grundrecht der freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG Gebrauch.

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